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Informationen zu Freiburgs Partner- und Freundschaftsstädten erhalten Sie bei
Freiburg im Breisgau
Referat Internationale Kontakte
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg
Tel. +49-(0)761-201-1021
Fax +49-(0)761-201-1098
Freiburg-Besancon
Die Stadt Freiburg im Breisgau und ihre Partner in der Welt
Übersicht der Städtepartnerschaften
Liebe Partnerstädte, Freunde und Gäste,
liebe Bürgerinnen und Bürger in Freiburg!
„Partnerschaften sind ein Kapital, das die Zinsen Freundschaft und Verständigung trägt” – mit diesem Satz hat vor vielen Jahren eine große deutsche Tageszeitung die Bedeutung von Städtepartnerschaften umschrieben. Dieses Wort ist bis heute gültig. Auch in einer Zeit, in der schnelle Verkehrsmittel und moderne Kommunikation die Kontakte einfacher und die Distanzen zu fernen Ländern kürzer gemacht haben, haben Städtepartnerschaften ihren Wert und spielen als ein Teil „kommunaler Außenpolitik” eine wichtige Rolle im städtischen Leben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Städtepartnerschaften ein Weg der Verständigung und des friedlichen Miteinanders zwischen Nationen, die noch eine Generation zuvor Krieg gegeneinander geführt hatten. Gleichzeitig waren die Verbindungen zwischen den Städten ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines gemeinsamen europäischen Hauses. In dieser Intention wurden die Städtepartnerschaften zunächst mit Besancon in Frankreich, Innsbruck in Österreich, Padua in Italien und Guildford in England sowie später mit Granada in Spanien begründet. So lebt in den Freiburger Partnerstädten des europäischen Kontinents als gemeinsames Element auch die historische Zugehörigkeit zum habsburgischen Reich fort.
Eine Generation später richtete sich der Blick über Europa hinaus. Die Stadt Freiburg hat Ende der 80er Jahre die nahezu zeitgleich begründeten Partnerschaften mit Madison in den USA und der damals noch sowjetischen Stadt Lemberg in der Ukraine bewusst als einen kommunalen Beitrag zu einer Entspannung und einem friedlichen Miteinander von West und Ost verstanden. Auch die Partnerschaften mit Matsuyama in Japan und mit der iranischen Stadt Isfahan sind in dem Bewusstsein begründet worden, in einer globalisierten Welt den Dialog der Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede zu pflegen und das gegenseitige persönliche Kennenlernen zu erleichtern.
Aus den offiziellen Kontakten zwischen den politischen Repräsentanten unserer Partnerstädte ist längst ein dichtes Netz an bürgerschaftlichen Verbindungen erwachsen. Es wird von Vereinen, Jugendgruppen, Sportlerinnen und Sportlern, Kultureinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen und vielen anderen Institutionen getragen. Sie bringen die Menschen einander näher, bauen Vorurteile ab und sind die Basis für unzählige persönliche Freundschaften. Aus diesen Kontakten sind wirtschaftliche Beziehungen ebenso wie Kooperationen zwischen Verwaltungen oder Kulturgruppen erwachsen. Dies war und ist bis heute das vorrangige Ziel unserer Städtepartnerschaften.
Das Ziel einer „kommunalen Außenpolitik” wird in besonderer Weise in der Städtefreundschaft zur nicaraguanischen Stadt Wiwili deutlich. Im Vordergrund dieser Verbindung steht vor allem die humanitäre Hilfe im Gesundheitswesen, für Schulen oder beim Aufbau wirtschaftlicher Existenz durch die Landwirtschaft. Über diese aus einer privaten Initiative begründeten Verbindungen hinaus ist ein freundschaftlicher Kontakt zwischen den Städten entstanden.
Diese Broschüre informiert über das Netz der Freiburger Städtepartnerschaften und -freundschaften sowie über die Zusammenarbeit mit den Zähringer-Städten in Deutschland und der Schweiz. Gleichzeitig möchte das Heft anregen, selbst die Partnerstädte zu „erfahren”. Jede der neun Partnerstädte ist für uns Freiburgerinnen und Freiburger auch ein Stück Zuhause. In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, unsere Partnerstädte näher kennen zu lernen und gleichzeitig die „Zinsen” Freundschaft und Verständigung unseres „Kapitals” der Städtepartnerschaften zu mehren.
Dr. Dieter Salomon
Oberbürgermeister der Stadt Freiburg
Übersicht der Städtepartnerschaften








